22.01.2020 | Aktuelles

Ginzinger im Open Invention Network

Im Open Invention Network

Direkter Zugang zum weltweiten Open Source Netzwerk

Ginzinger electronic systems GmbH ist ab sofort Mitglied des Open Invention Network (OIN).
Damit hat der Embedded-Linux Spezialist Zugriff auf zigtausend internationale Softwarepatente. Gleichzeitig stellt das OIN auch eine Art Schutzschild gegen patentrechtliche Klagen dar.

 

Open Source Software ist eine der größten Innovationsquellen. Auf der ganzen Welt designen Entwickler Softwarelösungen auf Basis von OSS, wie etwa Linux. Diese kostenfreien Softwareprogramme gewährleisten rund um den Globus bestmögliche Technologien für Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Endnutzer. Gleichzeitig ist aber auch ein enormer Anstieg an Klagen zur Verletzung von Softwarepatenten zu verzeichnen. Open-Source-Entwickler wie auch Softwareanbieter sind gegen diese Bedrohung oft nicht ausreichend gewappnet. Die Mitgliedschaft im weltweiten Netzwerk OIN kann potentielle Softwareklagen verhindern.

 

Ginzinger im OIN

Mit dem Patentkonsortium Open Invention Network verfolgt die Linux-Community zwei grundlegende Ziele. Einerseits sollen Patente offen und gemeinschaftlich geteilt werden, um die Entwicklung von Applikationen für und auch Linux selbst zu fördern. Andererseits dient der Patentpool als Schutz vor möglichen Klagen und Patentstreitigkeiten. Für Ginzinger genug Gründe, um sich dem weltweiten Netzwerk anzuschließen.

 

Andreas Pfeiffer - Leiter Kundenberatung & Marketing

Andreas Pfeiffer - Leiter Kundenberatung & Marketing



„Mit Open Source Software schaffen wir heute rasch robuste und langlebige Lösungen für unsere Kunden“, sagt Andreas Pfeiffer, Bereichsleiter Kundenberatung und Marketing bei Ginzinger. „Neben der technischen Umsetzung kümmern wir uns aber auch darum, dass sich unsere Kunden keine Sorgen wegen potentiellen Lizenzverletzungen machen müssen. Neben unserer langjährigen Mitgliedschaft im OSADL bietet die neue Zusammenarbeit mit dem OIN dafür die Grundlage.“

 

 

 

Mit seiner Mitgliedschaft erhält Ginzinger electronic systems eine kostenfreie, uneingeschränkte Lizenz für zigtausende internationale Softwarepatente und Anmeldungen aus dem OIN Portfolio. Diese umfassen viele Technologien zum Beispiel mit Fokus auf Embedded, IoT und Cloud. Darüber hinaus erhalten Mitglieder Linux- und OSS betreffende Publikationen bereits vorab. Der wohl größte Nutzen der kostenlosen Mitgliedschaft ist aber der erhöhte Schutz vor patentrechlichen Verletzungen. Die über 3000 Mitglieder aus den verschiedensten Branchen sind gleichzeitig Anbieter und Benutzerlizenznehmer des OIN. Im Gegenzug verpflichtet sich ein Mitglied dazu, keine patentrechtliche Ansprüche geltend zu machen.

 
Wie funktioniert das OIN ?

OIN erwirbt weltweit von Unternehmen und Privatpersonen Softwarepatente die Linux und andere OSS (Open Source Software) betreffen. Das Konsortium lizenziert diese ohne Nutzungsgebühr an alle Mitglieder und stellt sie frei zur Verfügung. Auch Unternehmen können OIN Patente kostenlos lizenzieren. Die Mitglieder wiederum verzichten auf das geltend machen von Ansprüchen in Bezug auf die Patente.

 

Das bezieht sich auf das freie und quelloffene Betriebssystem GNU bzw. Linux, oder andere Software, die mit Linux in Verbindung steht. So verringern die Mitglieder gemeinsam das Risiko patentrechtlicher Verletzungen. Das OIN verwaltet einen Patentpool, der allen Mitgliedern zur freien Verfügung steht. Die Mitglieder steuern ihrerseits dem OIN Patente bei. Bei dem Patentpool liegen inzwischen mehrere hundert Patente, etwa zur Komprimierung und Dekomprimierung von Bilddateien im Jpeg-Format.

 
Das OIN baut das Linux System und die Community immer weiter aus und arbeitet mit Patentanwälten und Unternehmen aller Art zusammen. Gemeinsam wird das Linux-System laufend aktualisiert, um technologisch am Puls der Zeit zu bleiben. OIN achtet proaktiv auf patent bedingte Bedrohungen für Linux, fördert Initiativen um geistiges Eigentum zu schützen und unterstützt wichtige Open-Source-Projekte. Das OIN ist so imstande den wichtigsten Treiber für Open Source Software abzusichern: Innovation.


 

Über OIN

Das OIN (Open Invention Network) ist ein internationales Industriekonsortioum. Es wurde 2005 mit finanziellen Mitteln der Unternehmen Philips, Red Hat, IBM, Sony, NEC und Novell in den USA gegründet. Der Gründungsgedanke war, Linux und verwandte Systeme und Open Source Technologien zu schützen und zu verbreiten. Viele große Unternehmen wie Google, Sony oder Toyota, seit 2018 auch Microsoft, sind Mitglied des OIN.

 

Weblink zum OIN: https://www.openinventionnetwork.com/

Weblink zum OSADL: https://www.osadl.org/

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