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01.02.2017 | Aktuelles

Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualität

Verwendete Tags:
Kunde
Partnerschaft
Qualität

Beziehung mit Handschlagqualität

ETA Heiztechnik GmbH

Ginzinger electronic systems definiert sich in seinem neuen Leitbild als eigentümergeführtes, mittelständisches Unternehmen, das für Offenheit, Ehrlichkeit und langfristige persönliche Beziehungen mit Handschlagqualität steht. Aber wie wichtig sind solche Aussagen und Visionen generell für unsere Kunden?
Wir sprachen darüber mit DI Ferdinand Tischler, Geschäftsführer der ETA Heiztechnik GmbH.

 

Herr Dipl. Ing. Tischler, lesen Sie die Leitbilder Ihrer Geschäftspartner? Wie wichtig sind solche Aussagen, wie „eigentümergeführtes, mittelständisches Unternehmen?“

Dipl. Ing. Tischler: Es ist nicht das Erste, worauf ich schaue. Zuerst kommt natürlich die Qualität der Produkte, ein zuverlässiger Service. Aber in einer langfristigen Beziehung, die wir ja mit Ginzinger electronic systems nun seit Jahren pflegen, erlebt und schätzt man die Vorteile eines eigentümergeführten Unternehmens im Vergleich zu börsennotierten Unternehmen deutlich. Und zwar in guten wie in schlechten Zeiten. Großunternehmen stehen noch stärker unter wirtschaftlichen Druck, müssen tagtäglich auf ihren Aktienkurs achten und treffen daher oftmals Entscheidungen, die man sich als Geschäftspartner nicht erwartet.

 

Können Sie das präzisieren?

Dipl. Ing. Tischler: Ich habe erst kürzlich einen Artikel über die Erdölindustrie gelesen. Auf Grund des niedrigen Ölpreises wird derzeit in diesen Unternehmen enorm eingespart, sowohl an Personal als auch in Investitionen. Überspitzt formuliert könnte man sagen, die Branche spart sich zu Tode. Auf alle Fälle wurde in diesem Artikel von einer drohenden Katastrophe durch diese radikale Sparpolitik gewarnt. Denn was passiert, wenn eines Tages der Erdölpreis wieder steigt, aber die dafür notwendigen Resourcen komplett fehlen?

 

Reagiert in Krisenzeiten ein eigentümergeführtes Unternehmen anders?

Dipl. Ing. Tischler: Ja. Es ist ja kein Geheimnis, dass auch unsere Branche auf Grund des niedrigen Erdölpreises leidet. Wir als ebenfalls eigentümergeführtes Unternehmen reagieren aber nicht mit radikalem Personalabbau. Wir achten gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf sozial verträgliche Lösungen. Das heißt, wir bauen Überstunden und bestehende Urlaubsüberschüsse ab, suchen nach Teilzeitlösungen. Dies machen wir, weil wir uns schon jetzt auf den nächsten Aufschwung vorbereiten, und dafür brauchen wir unsere bewährte Belegschaft. Natürlich achten auch wir auf Kosten, Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Aber ein börsennotiertes Unternehmen muss in Krisenzeiten zwangsweise ganz anders reagieren.

 

Sehen Sie aus Ihrer Erfahrung Vorteile, wenn Ihre Geschäftspartner auch eigentümergeführte Unternehmen sind?

Dipl. Ing. Tischler: Diese Kombination macht auf alle Fälle Sinn. Um es landläufig zu formulieren: Gleich und Gleich gesellt sich gerne. Das gilt sowohl bei den Lieferanten wie Kunden. Denn neben der vorhin beschriebenen Abhängigkeit der börsenorientierten Unternehmen vom Aktienkurs, leiden Großunternehmen oftmals daran, nicht schnell genug Entscheidungen treffen zu können. Ich rede da aus leidvollen Erfahrungen mit großen Unternehmen. Wenn ich in unserem Unternehmen nach vorausgehenden, umfangreichen und notwendigen Diskussionen schlussendlich sage „So wird es gemacht, dann wird es ab sofort so gemacht“. Bei Großunternehmen dauern Entscheidungen viel zu lange, und das geht bei unserer schnelllebigen Zeit einfach nicht mehr. Der Markt erfordert rasche Entscheidungen und keine endlosen Meetings.

 

Zurück zum Thema Vision. Wie lautet eigentlich die Vision der Firma ETA Heiztechnik?

Dipl. Ing. Tischler: Diese haben wir schon vor Jahren festgelegt und ist mit einem Satz einfach und verständlich definiert: Wir wollen der größte Biomassekesselhersteller in Europa werden. An diesem Ziel arbeiten wir seit 15 Jahren konsequent. Und dank der vielen zufriedenen Kunden, der hohen Qualität unserer Produkte, der Servicequalität und der Kompetenz der Belegschaft sind wir auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen. Natürlich gibt es immer wieder Rückschläge, aber das Ziel bleibt unverändert. Wir wissen, wohin wir wollen.

 

Abschließend noch eine Frage: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Punkte in der Zusammenarbeit mit anderen Firmen?

Dipl. Ing. Tischler: Da nehme ich als Beispiel die Person Ing. Herbert Ginzinger. Wir kennen uns nun seit vielen Jahren. Und so wie zu vielen anderen Geschäftspartnern besteht hier nicht nur eine geschäftliche, sondern eine freundschaftliche Beziehung, die auf drei Säulen ruht: Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualität. Dafür steht Herr Ing. Ginzinger. Und auf diese drei Werte kann im Grunde jedes Firmenleitbild reduziert werden. Mehr braucht es nicht. Aber diese Werte auch wirklich zu leben, ist schwer genug. Eigentümergeführte Unternehmen tun sich hier aber leichter als große Unternehmen.

 

Danke für das Gespräch!

 

Der schönste Beweis für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit ist die Neuauflage der ETA Heizkessel mit Touchscreen. Nach der 2009 mit dem Innovationspreis prämierten Weltneuheit folgen im Frühjahr 2017 die neuen Gerätegenerationen mit 7-Zoll-Glas-Touch-Bedieneinheit auf Basis von GELin (Ginzinger Embedded Linux).

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