NEUER EMS DESIGN GUIDE VERFÜGBAR!
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Ginzinger electronic systems hat 30 Jahre Erfahrung in der Produktion von elektronischen Baugruppen in eine nützliche Broschüre gepackt, den EMS-Design-Guide.

Als Wegweiser für fertigungsgerechtes Leiterplattendesign beinhaltet er viele Tipps & Tricks für optimiertes Leiterplattendesign.

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18.08.2020 | Fachthema

Die Tslib - Story

Die Tslib - Story

Softwarebibliothek Tslib für optimierte User Experience

Bei Tslib handelt es sich um eine Softwarebibliothek. Sie filtert Eingaben via Touchscreen nach bestimmten Vorgaben. So lassen sich etwa Fehler unterdrücken und die UX (User Experience) also die Erfahrung eines Nutzers beim Interagieren mit einem Gerät besser optimieren.

Gegründet wurde das „tslib-Projekt“ Ende 2001 von Russel King. Ursprünglich wurde tslib als userspace treiber genutzt. Die sollte dazu dienen, Geräte generell nutzbar zu machen und eine lineare Skalierung anwenden zu können um zum Beispiel entstandene Drifts zu beseitigen. Diese konnten etwa durch Umwelteinflüsse entstehen.


Tslib ist eine „Cross-Platform“ library welche auf Mac OS, Windows aber auch auf Linux lauffähig ist. De facto wird es aber schon lange ausschließlich auf Linux genutzt und ist in vielen kommerziellen Projekten inkludiert. So setzte man früher etwa bei den Nokia Internet Tables wie dem N800 auf tslib.


Aber auch viele Unternehmen aus der Industrie, etwa der Aufzugsanlagenhersteller Otis nutzten tslib. Auch heute ist die Softwarebibliothek im Einsatz, beispielsweise bei Boundary Devices Geräten und den kundenspezifischen Produkten von Ginzinger electronic systems.


Bei Tslib wird großen Wert auf Kompatibilität gelegt. Die aktuellste Version funktioniert immer als Ersatz für eine alte Version. Selbst wenn 15 Jahre an Entwicklungszeit dazwischen liegen. Moderne Technologien der Touchcreen Panels und der Controller einerseits, aber auch das einheitliche Treibermodell von Linux andererseits machen einen Einsatz von tslib heute oft überflüssig. Durch seinen flexiblen Aufbau bieten sich nichts desto trotz aber immer noch interessante Möglichkeiten der Nutzung.


Tslib behinhaltet zum Beispiel diverse, mathematische Filter, die zur Laufzeit zugeschaltet werden können. Auch die UX (User Experience) von Touchscreens kann mit tslib optimiert werden. Ginzinger electronic systems hat tslib in den letzten Jahren daher stark weiterentwickelt. Ein Mitarbeiter wurde sogar zum Maintainer des Open Source Pojekts und fügte einen Support für Multitouches hinzu, die für alle Touchscreens unter Linux zur Verfügung stehen.


Als Maintainer werden darüber hinaus auch Erweiterungen von Dritten geprüft und hinzugefügt. Von neuen Filtermodulen bis hin zu einem Logo für das Projekt: Gemeinsam wurde von der Community an tslib gearbeitet. Auch die Organisation des Open Source Projekts wurde von Grund auf überarbeitet und wird stetig verbessert.


Bis 2016 war das Projekt „Tslib“ im Github User-Account des damaligen Maintainers Christopher Larson gehostet. Heute liegt es in der Github Organisation „libts“. Dies vereinfacht die laufende Verwaltung erheblich. Darüber hinaus entstand eine Mailing Liste und, mit Hilfe von Ginzinger electronic systems, auch die „tslib.org“ Projektseite. Die „Github Stars“ stiegen seither von ca. 120 auf über 300 an.

Das Projekt wird laufend gehegt und gepflegt, so dass „downstream Nutzer“ wie etwa bekannte Distributionen (Debian, Ubuntu, buildroot) alle Updates von tslib erhalten. Buildroot kommt auch bei GELin, der eigenen Linux Distribution von Ginzinger electronic systems, zum Einsatz.

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