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Neue Anforderungen aus dem "Consumer Umfeld" steigern die Komplexität von eingebetteten Systemen immer weiter, hinzu kommt ein überhitzter Bauteilemarkt.

In diesem White Paper stellen wir Ihnen drei Wege vor, die zu einer erfolgreichen und robusten Embedded-Plattform führen.

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15.08.2018 | Aktuelles

Bluetooth lebt

Verwendete Tags:
IoT
Wireless
Bluetooth

Bluetooth lebt

MESH-Netzwerke für mehr Reichweite

Bluetooth wurde in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mittlerweile wurde die Version 5 des populären WPAN – Wireless Personal Area Networks – vorgestellt. Aufgrund der großen Verbreitung und günstiger Bausteine, ist die Bluetooth-Technologie auch für die Entwicklung von Embedded Systemen sehr attraktiv.

 

Wir kennen Bluetooth durch die mobile Kommunikation. Mittels Bluetooth Freisprechanlagen kann man zumeist problemlos und in guter Qualität telefonieren. Weitere Bluetooth-Dienste erlauben den Austausch von Adressverzeichnissen, Dateien, Bildern und anderen nützlichen Bits und Bytes.

Die frühen Bluetooth Versionen fokussierten darauf lästige Kabel bei Peripheriegeräten zu ersetzen. Beispiele dafür sind Tastaturen, Computermäuse, Joysticks, Lautsprecherboxen oder Kopfhörer. Aufgrund der hohen Toleranz gegen Störungen ist Bluetooth auch in Industriegeräten weit verbreitet.

 

IoT-ready dank Bluetooth LE und MESH-Networking

Mit der Version 4 von Bluetooth, auch Bluetooth Smart oder Bluetooth LE genannt, adressierte man neue Anwendungsgebiete. Hier ging es vor allem darum, geringe Datenmengen mit möglichst wenig Energie zu übertragen. Die in den Geräten verwendeten Knopfbatterien sollen viele Jahre lang halten. Typische Anwendungen die Bluetooth LE nützen sind verteilte Sensoren, wie sie zum Beispiel zur Überwachung der Herzfrequenz beim Sport oder zur Messung von Temperaturen genützt werden.

 

Seit der jüngsten Erweiterung des Bluetooth Standards, im Juli 2017, wird außerdem MESH-Networking unterstützt. Mit der "Many-to-Many"-Kommunikation ist es nicht nur möglich, einzelne Geräte in unmittelbarer Umgebung miteinander zu verbinden, sondern viele über weite Bereiche verteilte Geräte zu erreichen. Jedes Gerät leitet Nachrichten einfach weiter und agiert quasi als Relaisstation. Großflächige Netzwerke können äußerst einfach erschaffen werden - aufwändiges Routing ist nicht notwendig. Mittels "Publish" und "Subscribe" reagieren Geräte nur auf Nachrichten von Interesse. 

Anwendungsbereiche können Bluetooth-fähige Glühbirnen in Gebäuden sein. Wenn an einem Ort die Nachricht „alle Lampen im Wohnbereich ein“ ausgesendet wird, verbreitet sich diese Information im MESH-Netz und können alle Lampen, die darauf reagieren sollen, zu leuchten beginnen - ohne dass ein Hub in der Nähe erforderlich ist.

 

Neben der eigentlichen Funktechnik sind die vordefinierten Geräteprofile von Bluetooth attraktiv. Durch die Definition von Profilen, wie Herzfrequenzmonitor, Freisprechanlage oder Personenwaage, lassen sich Geräte von unterschiedlichen Herstellern problemlos miteinander verbinden und tauschen ohne aufwändige Konfiguration Daten aus. Und genau darauf wird es ankommen - verschiedene Systeme müssen problemlos interagieren, um die Bedürfnisse des Internets der Dinge mit Bluetooth erfüllen zu können.

 

 

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