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Neue Anforderungen aus dem "Consumer Umfeld" steigern die Komplexität von eingebetteten Systemen immer weiter, hinzu kommt ein überhitzter Bauteilemarkt.

In diesem White Paper stellen wir Ihnen drei Wege vor, die zu einer erfolgreichen und robusten Embedded-Plattform führen.

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08.02.2017 | Fachthema

Embedded Systeme in rauen Umgebungen

Verwendete Tags:
Embedded System
Hardware
Industrie

Raue Gesellen sind gefragt

Einsatz in ungemütlichen Umgebungen

Embedded Systeme sind im Gegensatz zu herkömmlichen Computersystemen nicht immer in gemütlich klimatisierten Umgebungen und bei Raumtemperatur im Einsatz. Vielmehr können die Umgebungsbedingungen ganz schöne Herausforderungen an Gerät und Entwickler stellen. Die Steuerung für die Waschmaschine muss keine besonderen Anforderungen in Bezug auf Temperatur erfüllen, sie sollte aber jedenfalls Erschütterungen standhalten, wenn Schleudergänge zu heftiger Unwucht führen. Engine Control Units in Fahrzeugen müssen sowohl bei arktischen Temperaturen im hohen Norden und Feuchtigkeit in tropischen Breitengraden verlässlich hochfahren und ihren Dienst tun. Im Sommer kann es rasch über 80 Grad unter der Motorhaube haben, von den Erschütterungen ganz zu schweigen. Auf Schiffen und Offshore-Anlagen greift salzhaltiges Meerwasser die Elektronik an, und in Papierfabriken kann erhöhter Schwefelgehalt in der Luft versilberte Kontakte richtiggehend zum Schmelzen bringen.

So eine Embedded Hardware muss also oft Einiges aushalten. Das stellt ganz besondere Aufgaben an die Entwickler. Wichtig ist, dass sich alle Beteiligten über die geforderten Umgebungsbedingungen bereits ganz am Anfang einer Produktentwicklung den Kopf zerbrechen. Dies gilt sowohl für den Betriebsfall als auch für die Lagerung der Geräte. Temperaturbereiche und –schwankungen, Dichtigkeit, Stoß- und Vibrationsbelastungen, chemische Einflüsse sind nur einige Beispiele. Man sollte sich auch überlegen, ob die Geräte in Umgebungen zum Einsatz kommen, wo z.B. Hygienevorschriften gelten und daher bestimmte Desinfektionsverfahren und -mittel vorgeschrieben sind. Das ist für Medizingeräte der Fall, wo Teile der Elektronik durchaus in Sterilisatoren wandern müssen um mit hoher Sicherheit möglichst jedem Keim den Garaus zu machen. Die Elektronik muss nachher trotzdem weiterhin funktionieren.

Es muss außerdem genau spezifiziert werden, wie die Widerstandsfähigkeit einer Entwicklung gegen die verschärften Umgebungsbedingungen geprüft wird. Nur dann können Geräte getrost in Serie gefertigt werden, ohne beim Einsatz Überraschungen durch Ausfälle erleben zu müssen.

Zum Glück gibt es heute viele fachspezifische Normen, die Entwicklungs- und Prüfvorschriften beinhalten um ein Gerät für den ganz speziellen Einsatzfall fit zu machen. Sehr oft ist der Nachweis über die Einhaltung dieser Normen dann auch Grundvoraussetzung für die Zulassung eines Geräts in einer bestimmten Branche.

 

Ginzinger electronic systems steht Ihnen als Partner mit langjähriger Erfahrung in diesem Gebiet zur Seite. Zögern Sie nicht und treten Sie bei Fragen mit uns in Kontakt.

 

 

Bild: © Andrey Kiselev | Fotolia

 

 

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