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Neue Anforderungen aus dem "Consumer Umfeld" steigern die Komplexität von eingebetteten Systemen immer weiter, hinzu kommt ein überhitzter Bauteilemarkt.

In diesem White Paper stellen wir Ihnen drei Wege vor, die zu einer erfolgreichen und robusten Embedded-Plattform führen.

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21.06.2018 | Fachthema

Agile Lasten und Pflichten

Verwendete Tags:
Embedded
Software
Hardware
Entwicklung

Agile Lasten und Pflichten

Entwicklungsmodelle für Unentschlossene

Das Entwicklerleben könnte doch so schön sein. Wüsste nur der Auftraggeber immer ganz genau was er wirklich will - dann könnte man ihm auch genau sagen, was eine Entwicklung wirklich kosten und wie lange sie dauern wird. Und man könnte sich anschließend ohne Unterbrechungen voll und ganz auf die Entwicklerarbeit konzentrieren.

Doch nein, der Funktionsumfang ist meistens länger unklar und sogar noch vielen Veränderungen unterworfen. Man möchte aber bitte trotzdem präzise Angaben über den Abgabetermin und die Kosten machen.

 

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Es handelt sich um den klassischen Zielkonflikt bei Projekten, mit dem man selbstverständlich auch laufend in der Embedded Welt konfrontiert wird. Der Wunsch nach möglichst großem Funktionsumfang bei niedrigsten Kosten in kürzester Zeit ist kaum erfüllbar. Wenn alle Funktionen zu 100% eindeutig ausdefiniert wären, könnte man Preis und Dauer gut abschätzen. Doch meistens fehlen anfangs viele Details und die Anforderungen ändern sich noch im Laufe der Entwicklung. Am Ende beschwert sich der Auftraggeber über die geschätzten hohen Kosten und die aus seiner Sicht viel zu lange Dauer.

 

Das Dilemma ist in der Softwareentwicklung nicht anders. Dort haben sich in den letzten Jahren sogenannte agile Vorgehensmodelle bewährt, die bei konsequenter Anwendung zum Erfolg führen können. Im Prinzip geht es dabei um eine Verschlankung des Entwicklungsprozesses. Anstatt hohen Aufwand in die Komplettierung von Lastenheften zu stecken, werden Anforderungen in Häppchen gebündelt und in kurzen Entwicklungsintervallen abgearbeitet. Nach jedem Intervall bekommt der Auftraggeber seine Software zum Prüfen und man einigt sich auf die Anforderungen für das nächste Intervall.

Auf diese Art und Weise ist es möglich, rasch zu Ergebnissen zu kommen, neue Anforderungen zeitnah zu berücksichtigen und die Prioritäten laufend zu hinterfragen. Am Ende kommt ein Produkt heraus, bei dem möglichst alle wichtigen Anforderungen zeitgerecht und im Kostenrahmen realisiert wurden.

 

Zugegeben, bei der Entwicklung von Hardware ist es nicht so einfach kurze Entwicklungsintervalle einzuführen. Mittels mehrerer Prototypen kommt man jedoch auch hier oft rascher und zufriedener ans Ziel als mit dem Verfassen von endlosen Lasten- und Pflichtenheften.

 

 

Bilder:  © Asha Sreenivas & DDRockstar | Fotolia

 

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