NEU: WHITE PAPER
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Neue Anforderungen aus dem "Consumer Umfeld" steigern die Komplexität von eingebetteten Systemen immer weiter, hinzu kommt ein überhitzter Bauteilemarkt.

In diesem White Paper stellen wir Ihnen drei Wege vor, die zu einer erfolgreichen und robusten Embedded-Plattform führen.

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16.05.2017 | Fachthema

Linux Basics - Teil 2

Verwendete Tags:
Betriebssystem
Embedded Linux
Embedded System
Linux
Open Source

Embedded Pinguin

Linux als Betriebssystem für Embedded Systeme

Linux, das Betriebssystem mit dem Pinguin Tux, hat sich erfolgreich in der IT-Welt etabliert. Der Großteil aller weltweit verteilten Web-Server läuft damit. Aber auch in Embedded Systemen ist Tux schon lange eingezogen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ein Embedded System mit Linux daheim haben ist hoch. Haben Sie einen dieser neuen smarten Fernsehgeräte, einen Wireless Router, oder eine NAS-Festplatte am Hausnetzwerk für Ihre Fotos und Musik? Na sehen Sie!

Im ersten Teil unserer "Linux-Basics" haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie die ersten Gehversuche wagen und in die Linux-Welt schnuppern können, ohne Ihren PC durch Experimente zu gefährden. Dieses Mal werfen wir einen Blick auf den Einsatz von Linux als Betriebssystem für Embedded Systeme.

Linux für Embedded SystemeLinux für Embedded Systeme

Linux für Embedded Systeme

Linux bietet den Embedded Entwicklern zahlreiche Vorteile. Das Betriebssystem ist im Quelltext frei verfügbar. Das heißt zwar nicht, dass es kostenlos ist, aber das Wissen um Linux und seine Mechanismen ist sehr weit verbreitet. Auch wenn die Software selbst „gratis“ ist darf man die Wartung und Pflege eines Systems kostenmäßig nicht vernachlässigen. Für den raschen Einsatz auf einer bestimmten Elektronik empfehle ich die Verwendung einer maßgeschneiderten Linux-Distribution. Die Anbieter der Distributionen bieten dann auch die notwendigen Schulungen und Support für die reibungsfreie Entwicklung an. Es gibt auch Anbieter mit Komplettlösungen aus Elektronik und passendem Linux.

Der Reifegrad der Linux Software, seiner Tools und Entwicklungsumgebung ist sehr hoch und das System äußerst stabil. Das rührt daher, dass rund um den Globus abertausende Entwickler an der Weiterentwicklung und Fehlerbeseitigung arbeiten. Diese Entwickler sind keinesfalls nur die Nerds oder Hacker im stillen Kämmerlein, sondern viele hochbezahlte Softwarespezialisten namhafter Unternehmen wie IBM. Sollten Sicherheitslücken und Fehler im System auftauchen, werden diese in der Regel rasch beseitigt und im Internet zur Verfügung gestellt.

Linux als Betriebssystemkern von Embedded Systemen in Geräten erlaubt es den Entwicklern in erster Linie sich auf ihre eigene Anwendung für das Gerät zu konzentrieren. Der Unterbau, wie grafische Displays, Tasteneingaben, Netzwerkanbindung, Softwareupdates, Nachladen von Funktionen oder Dateisysteme müssen nicht mehr neu programmiert werden, sondern stehen im Paket zur Verfügung. Neue Technologien und Anforderungen, wie z.B. der Umstieg von IPv4 auf IPv6 können mit überschaubarem Aufwand „von der Stange“ eingebunden werden. Auf diese Weise kann sich die Energie der Entwickler voll auf die Benutzbarkeit und Gerätefunktionen konzentrieren. Mit Embedded Linux kommt man mit höherer Softwarequalität rascher zum Projektziel und kann darüber hinaus aufgrund der sauberen Struktur schneller auf Änderungen reagieren.

Ginzinger electronic systems bietet mit GELin (Ginzinger Embedded Linux) eine hauseigene Linux-Entwicklungsumgebung für Embedded Systeme an. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

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