NEU: WHITE PAPER
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Neue Anforderungen aus dem "Consumer Umfeld" steigern die Komplexität von eingebetteten Systemen immer weiter, hinzu kommt ein überhitzter Bauteilemarkt.

In diesem White Paper stellen wir Ihnen drei Wege vor, die zu einer erfolgreichen und robusten Embedded-Plattform führen.

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03.05.2017 | Fachthema

Linux Basics - Teil 1

Verwendete Tags:
Betriebssystem
Embedded Linux
Open Source
Linux

Einstieg in die Linux-Welt

Learning by doing

Linux wurde Anfang der 90er Jahre vom finnischen Studenten Linus Torvalds entwickelt und trat seither seinen Siegeszug rund um den Globus an. Bei Linux handelt es sich um ein UNIX Betriebssystem, das frei verfügbar und dessen Quellcode offen gelegt ist (Linus' UNIX = Linux). Zusammen mit den quelloffenen GNU Tools stehen kostenlose Betriebsmittel zur Verfügung, die früher nur sehr teuer von IT-Konzernen käuflich zu erwerben waren. Heute ist Linux in Großrechnern genauso im Einsatz, wie auf Desktop-PCs oder in Netzwerk-Servern. Die meisten Web-Server im Internet laufen unter Linux. Auch Android-basierende Mobiltelefone und Tablets bauen auf den Linux-Kern.

Prinzipiell kann sich jeder die GNU und Linux Quellen vom Internet laden und sich ein eigenes Betriebssystem samt Werkzeugen zusammenbauen. Der Aufwand ist allerdings nicht zu unterschätzen und ohne Expertenwissen kaum machbar. Zum Glück gibt es Communities und Firmen, die Linux-Distributionen anbieten. Distributionen sind komplett vorbereitete Pakete mit Dienstprogrammen und zumeist vielen Anwendungspaketen, die eine einfache Installation eines Linux-Systems erlauben. Die bekanntesten Distributionen sind Ubuntu, Suse und Redhat. Daneben gibt es allerdings unzählige Derivate, die sich für die unterschiedlichsten Anwendungen eignen. Die meisten können ebenfalls kostenlos vom Internet bezogen und verwendet werden.

Ubuntu als virtuelle Maschine in VMplayer

Ubuntu als virtuelle Maschine in VMplayer

Wenn Sie Lust haben Linux einmal auszuprobieren oder gerne mit dem Open Source Betriebssystem experimentieren möchten, dann können Sie das ganz einfach und ohne Nebenwirkungen auch auf Ihrem PC machen: Installieren Sie temporär eine virtuelle Maschine und installieren Sie darauf ein Linux, wie Ubuntu. Gängige Virtualisierungslösungen sind zum Beispiel der VMplayer von VMware, die Open Source Lösung VirtualBox von Oracle oder Parallels für den Mac.

Ihr Linux System läuft dann als Gastbetriebssystem in einem Fenster auf Ihrem PC, in dem Sie ohne Rücksicht auf Verluste die ersten Gehversuche starten können. Dabei handelt es sich wohlgemerkt um keine abgespeckte Variante, sondern um ein vollwertiges Linux System, bei dem Sie alle Konzepte und Mechanismen ausprobieren können. Im Netz finden Sie zahlreiche Tutorials, die Ihnen beim Einstieg in die Linux-Welt helfen.

Falls etwas schief geht lässt sich die virtuelle Maschine jederzeit wieder rückstandslos entfernen - ohne Auswirkungen auf das eigentliche System des PC's.

 

Im zweiten Teil erfahren Sie mehr über den Einsatz von Linux als Betriebssystem für Embedded Systeme.

>> Teil 2: Linux als Embedded Betriebssystem

 

 

Bild: © Spectral-Design | Fotolia

 

 

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