Techtalk

Aktuelles

G’scheid gemeinsam – Aktionsjahr 2026 bei Ginzinger

Zusammenhalt leben, Erlebnisse teilen und als Gemeinschaft wachsen!

Nach einem Jahr mit Fokus auf Wissen richten wir bei Ginzinger 2026 unseren Blick auf das, was uns als Unternehmen und Gemeinschaft wirklich stärkt: Zusammenhalt und gemeinsame Erlebnisse. Im Aktionsjahr „g’scheid gemeinsam“ wollen wir Teamgeist, Austausch und echte Verbundenheit in den Mittelpunkt stellen.

Gemeinsam bedeutet für uns nicht nur nebeneinander zu arbeiten, sondern Erfahrungen zu teilen, Neues zu entdecken und miteinander zu wachsen.Bei verschiedenen Events und Teambuildings, wie Gaming Night, Klettern, gemeinsames Radfahren oder Besuch bei Kundschaft wollen wir Gelegenheiten schaffen, um nicht „nur“ zusammen zu arbeiten, sondern auch gemeinsam tolle Erlebnisse zu gestalten. 

Dabei geht es nicht nur um Spaß und gemeinsame Aktivitäten, sondern auch um ein offenes Mindset.

„Zusammenhalten, voneinander lernen, gemeinsam Erleben – das ist unser Leitmotiv für 2026. Wir wollen nicht nur als Team arbeiten, sondern als Gemeinschaft wachsen."

Tanja Ginzinger Portrait
Tanja Ginzinger, Bsc.
Geschäftsführung

Im Gespräch mit Christine Haslinger, Bereichsleitung HR-Management & OE

Christine, was bedeutet Gemeinschaft für dich persönlich? 

Christine: Gemeinschaft heißt für mich, gemeinsam Verantwortung für das große Ganze zu übernehmen - mit Klarheit, Dialog und einer respektvollen Art der Zusammenarbeit. Das bedeutet auch, Unterschiede sichtbar zu machen und Themen offen anzusprechen. Erfolg entsteht dort, wo Zusammenarbeit bewusst gestaltet wird und Orientierung gibt. Dazu gehört auch, Spannungen frühzeitig wahrzunehmen und aktiv zu bearbeiten. Denn genau dort, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen, passiert Lernen, Entwicklung und nachhaltige Transformation. Ginzinger ist hier bereits gut aufgestellt. Unser Anspruch ist es, diese Stärken gezielt auszubauen und Gemeinschaft weiter so zu gestalten, dass sie im Alltag wirkt - durch Vertrauen und klare Zusammenarbeit.

Wo siehst du aktuell die größten Herausforderungen - intern wie extern?

Christine: Die größte Herausforderung sehe ich aktuell im wirtschaftlichen Umfeld. Besonders in unserer Region sind die Auswirkungen deutlich spürbar. Gleichzeitig sorgen globale Krisen, technologische Umbrüche und Themen wie künstliche Intelligenz bei vielen Menschen für zusätzliche Unsicherheit. Diese Entwicklungen verunsichern viele - und sie machen auch vor Unternehmen nicht halt. Auch Ginzinger hat frühzeitig auf veränderte Rahmenbedingungen reagiert und notwendige Anpassungen vorgenommen. Heute können wir wieder neue Mitarbeitende einstellen. Das ist das Ergebnis vorausschauender Entscheidungen und einer Zusammenarbeit, die auch unter schwierigen Bedingungen trägt. Diese Stabilität schafft Verlässlichkeit - für uns als Team ebenso wie für unsere Kundschaft.

Intern heißt das für mich vor allem, Orientierung zu geben, transparent zu kommunizieren und Verantwortung zu stärken. Gleichzeitig investieren wir bewusst in unsere fachliche und technologische Weiterentwicklung und treiben neue Lösungen voran. So bleiben wir als Organisation handlungs- und zukunftsfähig.

Mehr zu Hoshin Kanri

Welche positiven Entwicklungen sind dir bereits aufgefallen, seit du bei Ginzinger bist?

Christine: Sehr viele - besonders im Bereich der gemeinsamen Zielarbeit und der gelebten Weiterentwicklung. Ginzinger arbeitet sei mehreren Jahren mit Hoshin Kanri. Das bedeutet, dass ALLE Mitarbeitenden gemeinsam an klaren Zielen arbeiten, um sich kontinuierlich zu verbessern. Was mir dabei besonders positiv auffällt, ist die Art und Weise, wie diese Formate bei Ginzinger gelebt werden. Sie werden nicht starr übernommen, sondern bewusst an die Organisation angepasst. Feedback aus der Belegschaft wird ernst genommen und fließt in die Weiterentwicklung der Formate ein. Genau das macht den Unterschied.

Methoden kann man nicht einfach überstülpen. Sie entfalten ihre Wirkung erst dann, wenn sie zur Organisation passen und von den Menschen mitgestaltet werden. Dadurch entsteht nicht nur eine bessere Zielerreichung, sondern auch eine hohe, intrinsische Motivation und ein echtes Gemeinschaftsgefühl.

Ergänzend dazu zeigen sich im Alltag viele positive Zeichen der Zusammenarbeit - etwa im fachlichen und informellen Austausch oder wenn Mitarbeitende gerne auch nach der Arbeit Zeit miteinander verbringen. Gleichzeitig schauen wir bewusst hin, wo wir noch besser werden können.

Externe Impulse wie EFQM (European Foundation for Quality Management) helfen uns dabei, unsere Zusammenarbeit systematisch zu reflektieren und Entwicklungen nicht dem Zufall zu überlassen.

Was hat die Kundschaft vom "Jahr der Gemeinschaft"?

Christine: Wenn intern gut zusammengearbeitet wird, merkt das die Kundschaft ganz konkret: Durch klare Ansprechpartner:innen, kürzere Abstimmungswege und Teams, die auch unter Druck handlungsfähig bleiben. "G'scheid gemeinsam" bedeutet für die Kundschaft stabile Qualität, verlässliche Zusagen und Lösungen, die gemeinsam mit ihnen entwickelt werden.

Denn echte Gemeinschaft endet für uns nicht an der Unternehmensgrenze. Wir verstehen unsere Kundschaft als Partner:innen, mit denen wir an konkreten Herausforderungen arbeiten - auf Augenhöhe und mit einem gemeinsamen Ziel. "G'scheid gemeinsam" ist damit kein internes Schlagwort, sondern ein bewusstes Leistungsversprechen nach außen.

Christine, vielen Dank für das Gespräch!