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Frauen in der Technik

Zum Weltfrauentag geben Kolleginnen aus Embedded Software, Elektronik und Produktmanagement Einblicke in ihren Arbeitsalltag und zeigen, warum Technik bei Ginzinger von Neugier, Vielfalt und Teamgeist lebt.

Am 8. März ist Weltfrauentag. Für uns eine gute Gelegenheit, sichtbar zu machen, was bei uns tagtäglich gelebt wird: Frauen sind fester Bestandteil unserer technischen Teams. Mit Tanja Ginzinger als Geschäftsführerin an der Spitze, sowie Kolleginnen in Entwicklung, Produktion und Management zeigt sich klar: Technik lebt bei Ginzinger von Vielfalt, Neugier und Kompetenz.

Embedded Softwareentwicklung

Anna arbeitet als Embedded- und Microcontroller-Entwicklerin bei Ginzinger. Ihr Weg in diesen Bereich war kein klassischer – und genau das macht ihn so praxisnah.

Anna: „Eigentlich bin ich eher über Umwege zur Embedded-Entwicklung gekommen. Zu Beginn habe ich Bedienoberflächen programmiert. Als dann Not am Mann war, habe ich mich immer mehr mit Microcontrollern beschäftigt – und bin geblieben, weil es mir Spaß macht.“

Was sie an ihrer Arbeit besonders fasziniert, ist die Nähe zur Hardware:
Anna:„Es gibt oft wenig Vorlage, wie etwas genau funktioniert. Man recherchiert viel, tüftelt an Details und auch die Fehlersuche ist anspruchsvoll. Diese Mischung aus Hardware und Software macht für mich den Reiz aus.“

Dass Technik noch immer als Männerdomäne wahrgenommen wird, erlebt Anna zwar, lässt sich davon aber nicht bremsen:
Anna:„Man ist als Frau manchmal der ‚bunte Hund‘. Die meisten Reaktionen sind eher überrascht als negativ – und ich habe das Gefühl, dass es je nach Branche deutlich besser wird.“

Warum sie sich für Ginzinger entschieden hat, erklärt sie so:
Anna:„Mir gefällt die Mentalität, die nach außen getragen wird: der Anspruch, Dinge wirklich gut zu machen, und das technische Know-how. Auch der Newsletter hat mich schon vorab angesprochen.“

Elektronik & Produktmanagement

Klara ist bei Ginzinger in mehreren Rollen tätig – von der Arbeitsvorbereitung über Produktmanagement bis hin zu Zusatzfunktionen wie Sicherheitsvertrauensperson und Ersthelferin.

Ihr Interesse für Technik begann früh:
Klara: „Der Tag der offenen Tür an der HTL war für mich ein wichtiger Auslöser. Dort habe ich gemerkt, dass mich Elektronik wirklich interessiert.“

Bei Ginzinger konnte sie dieses Interesse in die Praxis umsetzen und weiterentwickeln:
Klara: „Mein Aufgabenfeld ist sehr abwechslungsreich. Ich konnte mich über die Jahre fachlich weiterentwickeln – langweilig wird mir hier definitiv nicht.“

Welche Fähigkeiten zählen aus ihrer Sicht wirklich?
Klara:„Ein grundlegendes technisches Verständnis, Genauigkeit und echtes Interesse. Vieles lernt man mit der Zeit – vor allem mit Kolleginnen und Kollegen, die unterstützen.“

Ihr Tipp an junge Frauen:
Klara:„Vertraut eurem Bauchgefühl. Man hat eigentlich nichts zu verlieren, sondern sammelt Erfahrungen und Wissen.“

Technische Montage

Elli arbeitet bei Ginzinger in der technischen Montage. Ihr Weg in die Technik war alles andere als geradlinig – und gerade deshalb besonders ermutigend.

Elli: „Ich bin vor sieben Jahren von Salzburg nach Braunau gezogen und habe meinen ersten Job hier in der Elektronikfertigung angefangen. Als gelernte Köchin war das natürlich ein ganz anderes Umfeld – aber für Technik konnte ich mich eigentlich immer schon begeistern.“

Die oft zitierte Männerdomäne Technik sieht sie differenziert:
Elli:„In den technischen Bereichen arbeiten bei uns zwar viele Männer, aber in der Produktion sind Frauen klar in der Überzahl. Das zeigt eigentlich ganz gut, dass Technik viele Facetten hat.“

Welche Fähigkeiten in ihrem Job wirklich zählen, ist für Elli klar:
Elli:„Genauigkeit und Anpassungsfähigkeit sind für mich die Grundvoraussetzungen – und zwar unabhängig vom Geschlecht. Technisches Verständnis kann man sich aneignen oder vertiefen, wenn das Interesse da ist. Meine Devise ist ganz einfach: Man kann alles lernen, wenn Interesse besteht.“

Ihr Rat an junge Frauen, die noch zögern:
Elli:„Seid mutig und schnuppert nach Möglichkeit in verschiedene Bereiche hinein. So bekommt ihr ein breites Bild und könnt herausfinden, was euch wirklich interessiert.“

Fakt ist : Es gibt nicht den einen Weg in die Technik. Entscheidend sind Neugier, Lernbereitschaft und der Wille, sich weiterzuentwickeln. Frauen in technischen Berufen sind bei Ginzinger wesentlicher Teil des Erfolgs. 

Du interessierst dich für Technik? Dann wirf einen Blick auf unsere offenen Stellen! Wir freuen uns auf neue Perspektiven und Menschen, die Technik mitgestalten wollen!