NEU: WHITE PAPER
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Neue Anforderungen aus dem "Consumer Umfeld" steigern die Komplexität von eingebetteten Systemen immer weiter, hinzu kommt ein überhitzter Bauteilemarkt.

In diesem White Paper stellen wir Ihnen drei Wege vor, die zu einer erfolgreichen und robusten Embedded-Plattform führen.

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30.03.2017 | Aktuelles

Internationale Dentalschau 2017

Verwendete Tags:
Open Source
Software
Embedded System
Industrie

Digitaler Zahnersatz

Unterwegs auf der größten Dentalmesse der Welt

Ich war auf der größten Dentalmesse der Welt, der IDS in Köln. Sie fragen sich, was das mit Embedded Systemen zu tun hat? Eine ganze Menge und in Zukunft noch viel mehr. Die Digitalisierung und damit auch viele elektronische Geräte halten Einzug in den Zahnarztpraxen.

Wir arbeiten mit einigen namhaften Unternehmen der Dentalmedizin zusammen. Und neben den alltäglichen Diskussionen über Chips, Bits und Bytes ist es für mich wichtig, dass ich mich regelmäßig mit dem Markt unserer Kunden auseinandersetze. Wohin bewegt sich der Markt? Was sind die Trends? Für den Dentalmarkt bietet dafür die IDS in Köln alle zwei Jahre die beste Gelegenheit.

Wenn man die überschaubaren Elektronik- und Embedded-Messen gewöhnt ist, wird man von der IDS geradezu erschlagen. Mehrstöckige, von Unmengen an Besuchern aus aller Welt verstopfte, Hallen sind der erste Eindruck. Werkzeuge, Geräte und Material können direkt an den Ständen geordert werden. Die schmerzfreie, schnelle und unkomplizierte Behandlung der Patienten ist das Ziel aller Anbieter. Und hier schlägt die Digitalisierung voll durch. Für den neuen Zahnersatz muss man zum Beispiel in Zukunft nicht mehr minutenlang dem Brechreiz einer unförmigen Gussmasse im Mund standhalten. Der Zahnarzt nimmt stattdessen einen handlichen Scanner und im Handumdrehen ist das Gebiss auf Mikrometer genau vermessen. So nebenbei erkennt der Scanner auch noch den Farbton der Zähne und schlägt das passende Material für den Zahnersatz vor. Mit ein paar Clicks definiert der Zahnarzt oder Zahntechniker die passende Krone samt Fissuren. Ein weiterer Click und die Daten landen in einer kleinen Fräsmaschine. Noch ein bisschen Schleifen, Lackieren oder Brennen und nach ein paar Minuten ist der Zahnersatz fertig. Direkt in der Praxis, ohne Provisorium, ohne lange Wartezeiten. Nach einer Stunde verlässt der Patient den Arzt mit einem vollwertig neuen Zahnersatz.

Viele Embedded Systeme tun in den neuen Praxisgeräten ihren Dienst. Einfache, intuitive Bedienung ist auch ein wichtiges Kriterium für die Akzeptanz der Benutzer, den Arzt, den Zahntechniker und die Assistentin. Wenn sich der Arzt auf den Patienten konzentriert, muss das Gerät einfach und fehlerfrei, ohne viel Aufwand, bedienbar sein. Neue Geschäfts- und Dienstleistungsmodelle erfordern die Vernetzung und Anbindung der Geräte ans Praxisnetzwerk und vielfach auch eine direkte Verbindung über das Internet zum Gerätehersteller. Datensicherheit und -schutz müssen bereits im Embedded System sichergestellt werden.

Behandlung mit Virtual Reality Brille

Behandlung mit Virtual Reality Brille

Weitere interessante Innovationen, die man auf der IDS bestaunen konnte, waren Zahnregulierungen mit eingebauten Sensoren, um das Nutzerverhalten genauer zu kontrollieren und rechtzeitig zu korrigieren. Ein japanischer Hersteller zeigte an seinem Stand die Praxis der Zukunft. Dort hat der Zahnarzt eine Virtual Reality Brille auf. Er sieht darin den Patienten auf den das dreidimensionale Röntgenbild projiziert wird. Damit soll der Arzt einfacher zu den Wurzelkanälen und anderen Regionen im Gebiss finden. Zugegeben, recht heimelig würde ich mich in der Gegenwart eines Arztes, der mich gar nicht direkt anschaut, sondern die dicke VR-Brille vor Augen hat, nicht fühlen. Aber man darf gespannt sein, wie sich solche Ideen in den nächsten Jahren weiterentwickeln werden.

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