BETRIEBSURLAUB
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Wir machen eine kurze Verschnaufpause und haben von Montag, dem 27.07. bis inklusive Freitag, dem 07.08 Betriebsurlaub.

 

Ab Montag, dem 10.08.2020 sind wir wieder in gewohnter Frische für Sie da.

 

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18.02.2020 | Fachthema

Ab ins Labor!

Ab ins Labor!

Metallografie-Labor bei Ginzinger

 
Ginzinger electronic systems investiert laufend in die Qualitätssicherung. Neben einem hochmodernen Röntgengerät, seit 2018 im Einsatz, existiert seit 2019 auch ein Labor für Metallografie.

Hier werden Bauteile und Baugruppen hinsichtlich Bestückungsqualität auf Herz und Nieren getestet. So kann noch schneller und flexibler auf potentielle Probleme reagiert werden.


Das Metallografie-Labor bei Ginzinger verfügt über zahlreiche Möglichkeiten der Überprüfung. Auf der Inventarliste stehen

 

  • ein Schleif-Poliergerät
  • eine Trennmaschine
  • ein hochauflösendes Mikroskop, sowie
  • eine Universalprüfvorrichtung für Zug- und Druckprüfungen.

 

Schleifpoliergerät

Schleifpoliergerät

Im Labor wird das Schleif-Poliergerät für die metallographische Präparation benötigt. Dabei handelt es sich um eine zerstörende Prüfung. Sie wird bei Ginzinger electronic systems unter anderem zur Prüfung von Lötstellen, Durchkontaktierungen und Kupferschichtstärken bei Bauteilen verwendet.

Die Proben müssen vor der weiteren Analyse auf 40mm x 27 mm verkleinert werden, um diese anschließend „einbetten“ zu können.

Mittels einer Zwei-Komponenten-Masse (Methylmethacrylat) werden Bauteile „kalt eingebettet“ und anschließend bis auf die gewünschte Ebene abgeschliffen und poliert. Die Begutachtung erfolgt anschließend am VHX6000 Mikroskop, dass eine bis zu 2000fache Vergrößerung ermöglicht.

 

VHX6000 mit 2000facher Vergrößerung

VHX6000 mit 2000facher Vergrößerung

Die Universalprüfvorrichtung hingegen stellt Baugruppen mechanisch auf den Prüfstand. Die Zug- und Drucküberprüfung wird bei Ginzinger zur Prüfung von Lötstellen gemäß EN 62137-1-2 eingesetzt.

Das ist zum Beispiel in der Bahn- und Sicherheitstechnik nötig und soll sicherstellen, dass Baugruppen während einer Zugüberfahrt keinen Schaden nehmen. Das ist im Hinblick auf die Beschleunigungen von bis zu 2000G, die auf Baugruppen einwirken, sehr wichtig.

 

 

 

 

Sebastian Eder, Qualitätssicherung, zur Investition: „Das Labor stellt einen enormen Vorteil für unsere Kunden dar. Wir können noch flexibler und noch schneller reagieren, wenn es im Produktionsprozess zu Problemen kommt.

Vor Ort können wir uns rasch ein klares Bild über mögliche Ursachen verschaffen und sofort darauf reagieren. Dies stellt einen enorm hohen Mehrwert für unsere Kunden dar.“

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