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Neue Anforderungen aus dem "Consumer Umfeld" steigern die Komplexität von eingebetteten Systemen immer weiter, hinzu kommt ein überhitzter Bauteilemarkt.

In diesem White Paper stellen wir Ihnen drei Wege vor, die zu einer erfolgreichen und robusten Embedded-Plattform führen.

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30.11.2016 | Fachthema

Ist Open Source gratis?

Verwendete Tags:
Betriebssystem
Embedded Linux
Embedded System
Open Source
Software

Ist Open Source gratis?

Der Mythos Open Source

In vielen Embedded Systemen wird heute Linux und/oder andere Open Source Software eingesetzt. Gründe dafür sind, komplette umfangreiche Softwarepakete, die kostenlos vom Netz gezogen werden können, deren Quellcode offen und für jedermann lesbar verfügbar ist und die Heerscharen an Entwicklern, die sich weltweit mit der Weiterentwicklung dieser Komponenten beschäftigen. Wie kann es sein, dass viele tausend Mannjahre Investment in großartige Programme nichts kosten? Ist sie etwa nichts wert?

 

Gleich vorweg:
Betrachtet man die Gesamtkosten ist Open Source Software nicht gratis.

 

Software zu entwickeln heißt heute nicht nur Code zu schreiben, sondern viele existierende Softwarepakete und Bibliotheken vernünftig miteinander zu kombinieren, um das Rad nicht immer neu erfinden zu müssen. Wenn wir ein Embedded Linux System entwickeln, werden hunderte Programmpakete miteinander verbunden um das Betriebssystem zu bilden. Auf dieser Basis läuft dann das eigentliche Anwendungsprogramm. Der meiste Code existiert bereits. Das macht den Einsatz eines Betriebssystems wie Linux sehr attraktiv. Unsere Aufgabe ist es den Code zu schreiben, der die Pakete verbindet und natürlich die eigentliche Anwendung.

Was passiert, wenn etwas nicht funktionieren sollte? Der Fehler könnte nicht nur im eigenen Code, sondern auch in einem der verwendeten „fremden“ Pakete liegen. Wie kann man dort herausfinden ob etwas falsch läuft? Wie kann man den Code verstehen, um ihn zu verbessern, wo ihn doch viele andere, uns gänzlich unbekannte, Entwickler geschrieben hatten? Wie kann man eigene Verbesserungen in diesen Paketen so sichern, dass sie auch in zukünftigen Systemen zum Tragen kommen und nicht verloren gehen? Was kann man machen, wenn die Leistung der Softwarepakete nicht den eigenen Ansprüchen entspricht und man diese weiter optimieren muss? Alle diese Dinge kosten Aufwand und Geld.

Wie so oft bleibt die Entscheidung zwischen „Machen“ oder „Kaufen“. Entweder man kauft ein kommerzielles Betriebssystem und zahlt Lizenzkosten an den Hersteller. Oder man entwickelt das System komplett selbst und investiert in die Ressourcen um das System zu warten und zu erweitern. Oder man verwendet Open Source Software und sorgt im Haus oder mit externer Hilfe für Kompetenzen den Code zu verstehen, richtig einzusetzen und Änderungen wieder in die weltweite Entwickler-Community einzupflegen.
Keine der Alternativen kommt ohne Aufwand und Kosten, auch Open Source Software ist somit ein langfristiges Investment.

 

 

Bild: © ribkhan | Fotolia

 

 

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