Petwalk solutions GmbH

Petwalk solutions GmbH

High-Tech-Türe für Katze und Hund

Türen für Tiere

Let the petWalk!

Glauben wir der Werbung, würden Katzen bekanntlich Whiskas kaufen. Dabei gibt es Bedürfnisse für Stubentiger, die mindestens genau so wichtig sind wie dreimal am Tag ein leckeres Fresschen: Im Haus ein und aus tigern zu können und zwar sooft der vierbeinige Mitbewohner das möchte. Was das mit Embedded Lösungen zu tun hat? Eine ganze Menge.

2009 kam die Firma petWALK Solutions GmbH auf Ginzinger electronic systems zu. Es ging um die Entwicklung einer weltweit einzigartigen elektronischen Tierklappe für Passivhäuser, die das Problem pragmatisch lösen sollte. Was am Anfang überschaubar wirkte, stellte sich schnell als technisch komplex heraus. Themen wie Wärmedämmung, Passivhauseignung, Einbruchssicherheit, Alarmierung, autonomes Öffnen und Schließen, RFID, etc. machten die Elektronikentwicklung für Ginzinger electronic systems zu einem herausfordernden Projekt.

So waren auch ein umfangreiches Energieversorgungsmanagement im Falle eines Stromausfalls, sowie die Embedded Software-Programmierung für den 32bit Mikrocontroller wichtige Anforderungen für diese Neuentwicklung. Letzten Endes mussten die Erwartungen und Kundenwünsche erfüllt werden wie bei einer
hochwertigen Haustür.

 

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Nun können in bereits 28 Ländern die geliebten Vierbeiner nach Lust und Laune ein- und ausgehen. Die Haustiere, derzeit gibt es Varianten für Katzen und Hunde, öffnen sich die petWALK Türe selber. Dies funktioniert über implantierte oder externe Tier-ID Chips, die als Hausschlüssel fungieren. „Das Türl“ kann zu festgelegten Zeiten benützt werden, unerwünschte „Gäste“ bleiben ausgesperrt.

 

petWALK-Türen sind:

  • weltweit die einzigen Tiertüren, die die strengen Kriterien für Passivhäuser erfüllen
  • 100& luftdicht -> absolute Zugfreiheit und ungestörte Wärme im Hausinneren
  • ausgestattet mit einbruchshemmenden Beschlägen, einem Alarmsystem und ausschließlich durch die eigenen Tiere zu öffnen
  • dank einem hochwertigen Dekorrahmen an die unterschiedlichsten Wohnstile anpassbar

 

Weitere Informationen zu petWALK finden Sie auf: www.petwalk.at

Statements

Ehrliche Worte

Schon nach dem ersten Gespräch war mir klar, mit Herrn Ginzinger einen verlässlichen und kompetenten Partner gefunden zu haben.

Klaus Kindl | Geschäftsführer | petWALK Solutions GmbH

Hinter den Kulissen

Das Projektteam

Ing. Herbert Ginzinger
Ing. Herbert Ginzinger Geschäftsführer
Mario Schlossnagel
Mario Schlossnagel Kunden Service Center
Johannes Ulmer
Johannes Ulmer Entwicklung Hardware
DI Stefan Schöfegger
DI Stefan Schöfegger Entwicklung Software

Interview

Fragen an unseren Auftraggeber

Klaus Kindl

Geschäftsführung

Klaus Kindl

Herr Kindl, wie kommt man auf die Idee, High-Tech-Türen für Tiere zu entwickeln?

Aus leidvoller Erfahrung, die jeder Tierbesitzer kennt. Bei uns waren es drei Katzen, die nervten, weil sie immer dann raus oder rein wollten, wenns gerade nicht passte. So habe ich im Jahr 2009 für mein Passivhaus eine Tierklappe gesucht. Dabei war ich überrascht, dass es keinen Anbieter von Tiertüren für Passivhäuser gab. Das hat meine unternehmerische Phantasie angeregt und mich motiviert, diese
Marktlücke zu schließen. 

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Wie verlief diese Produktentwicklung, wie lange hat das gedauert?

Am Anfang dachte ich mir, das kann doch nicht so schwierig sein, eine Tiertür für ein Passivhaus zu entwickeln. Doch schon bald merkte ich, wie komplex und technisch herausfordernd mein Vorhaben war. Rasch war klar, dass ich professionelle Partner brauchte. Und wie so oft im Leben kommt manchmal Glück hinzu. Denn mein damaliger Industriedesigner empfahl die Firma Ginzinger, die ich nicht kannte. Schon nach meinem ersten Gespräch war mir klar, mit Herrn Ginzinger einen verlässlichen und kompetenten Partner gefunden zu haben. Wir haben uns von Anfang an verstanden. Insgesamt dauerte die Entwicklung von 2010 bis 2013, verbunden mit vielen Gesprächen, Irrwegen und einem letztlich erfolgreichen Ende.

Bei jeder Entwicklung müssen die Endanwender bedacht bzw. eingebunden werden - wie sah das in Ihrem Fall, in dem es galt mit Katzen „zusammenzuarbeiten”, aus?

Ich habe schon unsere drei Katzen erwähnt, wobei Kater Gonzo eine ganz spezielle Rolle bei der Produktentwicklung spielte. Er wurde immer wieder bei der Produktentwicklung eingesetzt. Und dies bis ins hohe Katzenalter von 21 Jahren. Außerdem arbeiteten wir eng mit Tierhäusern zusammen, um zu sehen, wie Katzen unsere Lösungen akzeptierten.

Das heißt, Sie entwickelten anfangs Türe nur für Katzen?

Ja, richtig. Erst in der zweiten Phase kamen Türen für Hunde dazu. Der Unterschied liegt lediglich in der Türgröße, die technischen Anforderungen sind aber gleich.

Welche Anforderungen werden an eine Tiertür für Passivhäuser gestellt? Welche Fragen werden als erstes in den Kundengesprächen gestellt?

Klar, wenn Sie eine Tiertür in ein Passivhaus einbauen, kommt das Thema Wärmedämmung immer ins Spiel. Eine ebenso immer wieder gestellte Frage lautet: „Gelangen da andere Tiere auch ins Haus“. Wichtig ist auch das Thema Sicherheit. Logischerweise muss daher eine Tiertür einbruchssicher und mit einem
Alarmsystem ausgestattet sein. Alle diese Kundenwünsche und technischen Vorgaben machten die Produktentwicklung so herausfordernd. Denn im Grunde muss eine petWALK Türe die selben hohen technischen Anforderungen und Kundenwünsche erfüllen wie eine hochwertige Haustüre. Lediglich in der Größe liegt der Unterschied.

Werden Ihre petWALK Türen vorrangig in Neubauten installiert oder können auch bestehende Wohnungen bzw. Häuser nachgerüstet werden?

Das hält sich fast die Waage. Aber natürlich ist es einfacher bei einem Neubau gleich das erforderliche Loch für unsere petWALK Türe einzuplanen. Unsere petWALK Türen sind fast überall einzubauen, egal ob Wand, Glas oder Türe.

Sie erwähnten die Frage Ihrer Kunden, wie verhindert werden kann, dass fremde Tiere durch die Tür ins Haus gelangen. Welche Lösungen bieten Sie da an?

Die Katzen und Hunde öffnen und schließen die petWALK Türe selbst. Das funktioniert, weil petWALK Tiertüren sowohl implantierte als auch externe Tier-ID Chips als Hausschlüssel nutzen. So können nur die eigenen Tiere die petWALK Türe zu festgelegten Zeiten benützen und unerwünschte „Gäste” bleiben draußen.

Ist es schon passiert, dass eine Katze oder ein Hund die petWALK Türe nicht akzeptiert?

Nein, das ist noch nie vorgekommen. Wir exportieren unsere Tiertüren in 28 Länder weltweit. Bis heute hat noch kein einziger Tierbesitzer die gekaufte Tür zurückgeschickt. Die Tiere lernen sehr schnell wie die petWALK Türe funktioniert.

Noch ein Blick in die Zukunft. Wie funktioniert die petWALK Türe in fünf Jahren?

Diese Frage passt sehr gut, da wir derzeit mit der Firma Ginzinger electronic systems ein Entwicklungsprojekt gestartet haben, das unter der Überschrift „Internet of things” steht. Da tun sich 
ganz neue Chancen auf, sowohl für unsere firmeninternen Wartungsprozesse aber auch für neue Kundenwünsche. Stichwort: smart home.

Herr Kindl, danke für das Gespräch.

Weitere Referenzen

Zufriedene Kunden sind uns wichtig